Günther Jauch beim RTL Jahresrückblick «Menschen, Bilder, Emotionen 2020». (Urheber/Quelle/Verbreiter: Henning Kaiser/dpa)

Moderator Günther Jauch (64) ist nach seiner überstandenen Corona-Infektion zurück bei der Arbeit – und erleichtert. Vor einigen Tagen wurde die Show «5 gegen Jauch» aufgezeichnet, die am Samstag (8. Mai, 20.15 Uhr) ausgestrahlt wird – nach RTL-Angaben war es Jauchs erste Sendung nach der Quarantäne.

«Für mich war die Auszeit schon sehr ungewohnt», sagte Jauch der Deutschen Presse-Agentur in Köln. In den vergangenen 45 Jahren sei bei ihm nie eine Sendung wegen Krankheit ausgefallen – nun seien es gleich drei gewesen. «Da war ich schon erleichtert, als ich wieder in den Normalmodus schalten konnte», sagte Jauch über sein Comeback.

Anfang April war bekannt geworden, dass sich Jauch mit Corona infiziert hatte. Er verpasste wegen der Infektion drei Ausgaben der Live-Show «Denn sie wissen nicht, was passiert», in der er normalerweise mit Barbara Schöneberger (47) und Thomas Gottschalk (70) auftritt. Regelmäßig ließ er sich allerdings live zuschalten. Bei «5 gegen Jauch» spielt der «Godfather des deutschen Quiz» nun in der ersten neuen Folge gegen Schlagersänger Mickie Krause, Schauspieler Jimi Blue Ochsenknecht, Komiker Wigald Boning, Komikerin Ilka Bessin und Tänzerin Christina Luft. Moderiert wird der Abend von Oliver Pocher. Es geht um 100 000 Euro für einen guten Zweck.

Auf die Frage, ob die Aufzeichnung nun anstrengender als früher war, sagte Jauch, er habe die Infektion selbst nicht als «so dramatisch erlebt». «Dagegen habe ich die Hartnäckigkeit des Virus unterschätzt», gab er zu. «Coronatest-Verkäufer hatten an mir viele Wochen lang große Freude. Man testet und testet und ist nach jedem positiven Ergebnis immer wieder neu frustriert.»

Es gebe allerdings härtere Schicksale, als mal drei Wochen zu Hause nicht gerade viel zu tun zu haben. «Ich habe viel gelesen, aufgeräumt und tatsächlich auch deutlich mehr ferngesehen als sonst», sagte Jauch. «Außerdem hört man mehr in seinen Körper hinein, um nicht doch von ernsteren Corona-Nebenwirkungen überrascht zu werden.»