Die Schauspielerin Maria Furtwängler hat ein wenig die Seiten gewechselt. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Swen Pförtner/dpa)

Die Schauspielerin Maria Furtwängler ist für ihren nächsten «Tatort»-Krimi erstmals auch in die Rolle der Produzentin geschlüpft.

«Schauspiel ist natürlich eine darstellende Kunst, während man als Produzentin einen größeren Hebel hat und viel stärker Thema und Richtung des ganzen Projektes mitbestimmt», sagte die 55-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Gleichzeitig habe sie «in einer total angenehmen und vertrauensvollen Zusammenarbeit auf Augenhöhe» mit Co-Produzentin Kerstin Ramcke vor allem auf Teamarbeit gesetzt. «Man ist wie ein Team-Coach, der dafür sorgt, dass alle ihren Raum haben, um den Film realisieren zu können.»

Sie wollte alle glücklich machen

Dabei habe sie durchaus auch Fehler gemacht, gibt sie zu: «Das war wirklich der Klassiker. Ich hatte den Ehrgeiz, die Produzentin zu sein, die alle glücklich macht und für alle ein offenes Ohr hat.» Aber: Man könne eben nicht alle glücklich zu jeder Zeit machen und muss sich auch mal unbeliebt machen. «Und da habe ich mich aufgerieben zwischen den Fronten.» Dank dieser Erfahrung aber gehe sie als Schauspielerin auch offener als Set. Sie habe jetzt sicher mehr Verständnis für die Nöte der Produzenten als davor. «Das ist schon nicht leicht, so ein Team zusammenzuhalten und dabei zu gucken, dass am Ende auch etwas dabei rumkommt.»

Sie hoffe nun, dass der «Tatort: Alles kommt zurück» am 26. Dezember, 20.15 Uhr – trotz der Konkurrenz mit «Das Traumschiff» auf dem ZDF und «The Masked Singer» auf ProSieben – gute Einschaltquoten bekommt. «Die Konkurrenz ist schon hart: Aber ich bin trotzdem wirklich stolz und glücklich mit dem Film. Insofern ist es auch so gut. Aber ’ne schöne Quote wäre natürlich die Krönung.»